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February 2015

Jürgen Brähmer und die Stadthalle Rostock – eine ganz besondere Beziehung

Jürgen Brähmer hat in seiner Karriere schon in vielen Städten geboxt. Von Neubrandenburg bis München. Von Düsseldorf bis Budapest. Besondere Highlights waren immer die „Heimspiele“ in Schwerin, Hamburg, Rostock oder Neubrandenburg. Das deutsche WM-Duell gegen Robin Krasniqi am 21. März ist der mittlerweile vierte Auftritt in der Hansestadt Rostock. Die Stadthalle Rostock – ein spezieller Ort für Jürgen Brähmer und ein Ort für ganz besondere Kämpfe.

Am 15.09.2007 traf Jürgen Brähmer im zweiten Duell auf Mario Veit. Im ersten Kampf hatte der gebürtige Stralsunder knapp nach Punkten verloren. Eine Niederlage, die er nicht auf sich sitzen lassen wollte. Nach zwei Siegen gegen Francisco Antonia Mora und Hector Javier Velazco endlich die Revanche in Rostock. Und es sollte ein kurzes Vergnügen werden. Nach vier starken Runden konnte Brähmer eine Rechts-Links-Rechts-Kombination platzieren und schickte Veit zu Boden. Die Revanche war geglückt und Brähmer auf dem Weg zum ersten WM-Titelkampf.

14 Monate nach dem Sieg über Mario Veit sollte es für Brähmer das erste Mal um den WM-Titel gehen. Am 22.11.2008 traf er auf den bärenstarken Argentinier Hugo Hernan Garay – wieder in der ausverkauften Stadthalle Rostock. Es sollte der erste Titel für den damals 30-jährigen werden, aber Brähmer kam nie richtig in den Kampf. “Herr Garay war einfach zu stark für mich”, sagte Brähmer nach der einstimmigen Punktniederlage und fügte hinzu: “Aber an meinem Ziel halte ich fest: Ich will Weltmeister werden.” Und er hielt Wort. Nur 9 Monate später sicherte er sich durch einen K.o.-Sieg über Aleksy Kuziemski die WBO-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht.

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