Brähmer mit 50. Sieg und zurück in den Ranglisten

Nach über einem Jahr Ringabstinenz stieg Jürgen Brähmer (49-3-0, 35 Ko’s) in der Hamburger Sporthalle wieder in den Ring. Gegen den Argentinier Pablo Daniel Zamora Nievas (33-16-1, 19 Ko’s) konnte sich der ehemalige Europa- und Weltmeister überzeugend durchsetzen.

Von Beginn an übernahm Jürgen Brähmer die Kontrolle des Kampfes. Der 40-jährige Schweriner spielte seine boxerische Klasse aus und trieb seinen Gegner von einer Ecke in die andere. Der Argentinier versuchte überwiegend „zu überleben“! Brähmer blieb jedoch cool und schlug dann wenn sich die Gelegenheit bot. Vorallem mit seiner rechten Führungshand setzte er Nievas zu.

Auch mit seiner linken Schlaghand kam Brähmer immer wieder zu guten Treffern. Der vermeintliche „Ringrost“ war beim Ex-Champion, der noch im Oktober 2017 im WBSS-Turnier einen überzeugenden Punktsieg über Rob Brant erzielte, überhaupt nicht zu erkennen. In der vierten Runde war bei Nievas bereits die Frustration zu erkennen.

Das Ende kam letztlich schon im nächsten Durchgang! Brähmer setzte seinen unterlegenen Kontrahenten zunehmend unter Druck, sodass die Ecke des Argentiniers dem Ringrichter das Zeichen zur Aufgabe gab. Somit gelang Jürgen Brähmer ein durchaus überzeugendes Comeback, der nun auf einen beudeutenden Titelkampf im nächsten Jahr hofft.

Text: boxen1.com

Foto: Public Address

Tyron Zeuge gewinnt vorzeitig in Runde 8

Tyron Zeuge feiert eindrucksvolles Comeback nach seiner Niederlage gegen Rocky Fielding. Zeuge besiegte am Samstag in der MBS Arena in Potsdam den Senegalesen Cheikh Dioum durch technischen K.o. in der achten Runde. Der Kampf wurde LIVE im RBB übertragen.

Tyron Zeuge mit Blitz-Ko

Der Schützling von Jürgen Brähmer ist weiterhin der Weltmeister der WBA im Supermittelgewicht. In einem kurzen Gefecht gegen Isaac Ekpo gewann er durch TKO. Nach Potsdam ist es Zeuges zweiter Sieg gegen den Nigerianer. Der Kampf begann wie er endete. Mit einem überlegenen Tyron Zeuge. Der Berliner schoss seine Schlaghand in jede noch so kleine Lücke. Ende der ersten Runde musste der Nigerianer runter. Nur mit Mühe rettete er sich in die Pause. Zeuge setzte nach. Erneut musste Ekpo schwere Treffer nehmen. Nach 1:26 min in Runde zwei machte der junge Berliner den Sack zu. Daran konnte auch Don King nichts ändern. Der weltberühmte Boxpromotor mit der legendären Starkstromfrisur managt Ekpo und musste mit ansehen, wie Zeuge seinen Schützling TKO schlug. “Das war eine konzentrierte und starke Leistung von Tyron. Ich bin sehr zufrieden. Er hat gezeigt, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Wir werden noch viel Freude an Tyron haben”, so Brähmer.