Grundlagentraining bei den Profis von Physio Sports

WBA-Weltmeister Jürgen Brähmer hat die Sommerpause genutzt und mit den Sportwissenschaftlern und Sportphysiotherapeuten von Physio Sports in Hamburg ein individuelles Fitnessprogramm aufgelegt, um die körperlichen Grundlagen für die nächste Vorbereitung zu legen. Gemeinsam mit Diplom-Sportwissenschaftler Marc Hachmann und Sportphysiotherapeut Matthias Böhme geht es darum, die perfekten körperlichen Grundlagen für die optimale Wettkampfvorbereitung zu schaffen. “Vorbereitungen sind immer sehr intensiv. Die körperliche Grundsubstanz muss da einfach stimmen”, sagt Brähmer und ergänzt: “Mein Anspruch ist es immer, topfit und bestens vorbereitet in den Ring zu steigen.” Dass der amtierende WBA-Champion konditionell noch immer zur Weltspitze gehört zeigt seine Aktivität. Insgesamt viermal stieg der Schweriner im letzten Jahr für Titelkämpfe in den Ring und ging dabei gleich dreimal über die volle Distanz.

Kochen bei „Warendorf“ in Berlin

Eine lockere Pressekonferenz der anderen Art hatten die Boxer Jürgen Brähmer, Enrico Kölling, Tyron Zeuge und Neol Gevor im Rahmen der Sauerland Boxgala am 7. Juni in Schwerin bei „Warendorf Küchen“ auf dem Berliner Kurfürstendamm. Nach einer Einweisung vom Sternekoch durften die Sportler Ihre Kochkünste an den Profikochgeräten von Geschäftsführer Michael Reay Albrecht unter Beweis stellen. Genau wie beim Boxen, kommt es auch beim Kochen auf das richtige Timing und eine gute Strategie an. So heizte Brähmer das Feuer an und warf, passend zum Gegner Bolonti (Kampfname „La Bestia“ = “Die Bestie“) aus Argentinien, ein argentinisches Rumpsteak in die Pfanne. Die zähen argentinischen Boxer sind für Ihre Ringstärke bekannt, dennoch sieht Brähmer der WBA-Titelverteidigung im Halbschwergewicht gegen den gleichaltrigen Gegner am 7. Juni in Schwerin optimistisch entgegen. Alles in Allem ein gelungenes Presse-Event, bei dem Youngster Tyron Zeuge (ist an diesem Tag 22 Jahre alt geworden) von Kalle Sauerland noch eine Geburtstagstorte überreicht bekam und als erster von den zubereiteten Speisen probieren durfte.